Finish auf dem 16. Platz bei der Challenge Roth! Mehr Nicht!

Nur drei Wochen nach dem Ironman Des Moines hab ich mich doch entschieden bei der Challenge Roth zu starten. Erstmalig wieder mit Zuschauern und der Startnummer 9 aufgrund meiner Platzierung im letzten Jahr konnte ich nicht "Nein" sagen, obwohl mir bewusst war, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass ich aufgrund meiner krankheitsbedingten Pausen dieses Jahr nicht die Substanz habe zwei Langdistanzen innerhalb von drei Wochen auf Höchstniveau abzuliefern. Ich hab das Rennen eher als Test und besseres Training nehmen wollen, weshalb der Plan war nach einem kurzen Anlaufen (5km) das Rennen zu beenden, um mich danach direkt auf den Ironman Kalmar im August vorzubereiten.



Nicht wirklich überzeugend meine Freude auf dem Finisherpic obwohl alles alles nach Plan lief bis ich mich dagegen entschieden hatte. Die muskulären Probleme im Hintern, die mich schon beim #ironmandesmoines vor drei Woche auf dem Rad eingeschränkt hatte, machten sich auch wieder am Sonntag nach der Hälfte der Radstrecke bemerkbar, wodurch ich meine Gruppe nicht halten konnte und mit 220 W über die zweiten 90km in die Wechselzone rollte.

Genau das Szenario, bei dem das Rennen hätte hier für mich hier zu Ende sein sollen, um mich schneller auf den Ironman Kalmar im August vorbereiten zu können.

Doch noch in Ekstase aufgrund einer der atemberaubendsten Moment meines Sportlerlebens, der Kulisse des Solarer Berges, war ich noch nicht Herr meiner Sinne und bin in die Laufschuhe geschlüpft, um dann 35km lang zu überlegen, wo ich am besten aussteige. Bei jedem anderen Wettkampf wäre das auch kein Problem gewesen. Aber es gab einfach keine Stelle, an der niemand stande und man nicht von Zuschauern gepusht wurde, um meinen „polnischen“ Abgang umzusetzen. Die Atmosphäre der @challengeroth ist einzigartig weltweit und übertrifft meiner Meinung nach auch Hawaii. Aufgrund dieses „fränkische Spirits“ war ich nicht in der Lage meinem Plan zu folgen und musste der Leidenschaft gegenüber der „professionellen“ Entscheidung in Bezug auf die Saisonziele nachgeben.

Das Kopfzerbrechen darüber, ob es die richtige Entscheidung war, wurde schon zwei Tage nach dem Wettkampf durch das Planen des neuen Weges ersetzt. Diesen lass ich jetzt zwei Wochen reifen bevor ich mich mit neuen Kräften in eine zweite lange Saisonhälfte stürze.

Glückwunsch @frittziq für brutale Performance. Du hast die Power Frankens jedem klar gemacht! - - @stillshutter



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